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Kleidersammlungen und FairWertung

Werden mit meiner Kleidung Geschäfte gemacht?

Nur in Kleiderkammern oder bei Hilfsgüterlieferungen wird Kleidung in der Regel kostenlos abgegeben. Was im Container oder bei einer Straßensammlung landet, wird dagegen verkauft. Auch von gemeinnützigen Sammlern.

Vorbehalte gegen den Verkauf von gebrauchter Kleidung sind nur dann begründet, wenn dies nicht offen und ehrlich kommuniziert wird. Denn schließlich verdienen Unternehmen auch Geld mit dem Recyceln von Glas, Papier oder Dosen. Man sollte zudem bedenken, dass das Aufstellen und Leeren von Sammelcontainern, der Transport zum Sortierbetrieb und das Sortieren selbst Geld kosten. Trotzdem kann jede/r Kleidung bisher umsonst „entsorgen“. Bei anderen Wertstoffen wird dagegen seit langem das Einsammeln und Recyceln über die Müllgebühren oder Abgaben für den Grünen Punkt finanziert. Zudem schafft das Sammeln, Sortieren, Umarbeiten und der Verkauf von gebrauchter Kleidung Arbeitsplätze im In- und Ausland. Bei privaten Unternehmen wie auch bei gemeinnützigen Organisationen. So bieten z.B. Beschäftigungsinitiativen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen Arbeit und berufliche Qualifikation zum Beispiel in einem Secondhand-Laden oder einer Textilwerkstatt.

In jedem Fall gilt: Mit jedem Kleidungsstück, das Sie einer gemeinnützige Einrichtung geben, unterstützen Sie soziale Ziele und helfen, Geld für Programme und Projekte zu erwirtschaften.