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Logo Dachverband FairWertung e.V.
Hoffnungstraße 22, 45127 Essen
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diakonia, München

Die diakonia ist eine gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft mit Sitz in München. Zu dem sozialen Integrations- und Beschäftigungsbetrieb gehören verschiedenste Einrichtungen, bei denen es insbesondere darum geht, Langzeitarbeitslosen neue Orientierung und Qualifizierung zu geben. Seit vier Jahren gehört auch das Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung hierzu. Inzwischen gibt es vier eigene Läden und eine Schneiderei. Betriebswirtin Evelyn Töpfer ist Gruppenleiterin und Anleiterin bei der diakonia und erklärt: „Die Kleidung kann direkt bei uns in den Secondhand-Läden abgegeben werden oder wir holen die Sachen nach Terminvereinbarung auch direkt ab.“

Die gesamte Kleidung wird dann im „Wertstoff“, ebenfalls einer Einrichtung von diakonia sortiert. Sehr gut erhaltene Kleidungsstücke, die Creme-Ware, geht in unseren eigenen Läden in den Verkauf. Im „kleidsam“, das wir gemeinsam mit dem Arbeitslosenzentrum MALZ betreiben, bieten wir Secondhand-Kleidung für Frauen und für Kinder an. Und in der „Schneiderkunst im Gartenhaus“, die zum „kleidsam“ gehört, gibt es so genannte Vintage-Couture“, erklärt Evelyn Töpfer. Voller Freude erzählt sie, dass diakonia erst kürzlich einen weiteren Laden eröffnet habe, den „Stoffwechsel“. Der Erlös der verkauften Kleidung fließt in Investitionen oder in die Personalkosten ein.

Was nicht in den eigenen Läden Verwendung findet, wird überwiegend an eine Einrichtung geliefert, die Hilfsgüterlieferungen organisiert. Einen ebenfalls großen Anteil muss die Einrichtung jedoch als Restmüll entsorgen, was hohe Kosten verursacht.

„Nur eine geringe Menge vermarkten wir in Abstimmung mit FairWertung an eine gewerbliche Textilrecyclingfirma“, sagt Töpfer. Schließlich wolle man ökologisch und im Sinne der Agenda 21 handeln. Das war auch der Grund, weshalb sich diakonia FairWertung angeschlossen hat. Es sei enorm wichtig bei der Vermarktung genau hinzusehen. Dazu gehört nach Ansicht der Betriebswirtin auch eine transparente Öffentlichkeitsarbeit.

Für die Zukunft ist nun geplant, auch Container aufzustellen. Dafür sucht diakonia jetzt nach geeigneten Stellplätzen.

Die Beschäftigungsinitiative betreibt neben den vier Secondhand-Läden noch weitere Betriebe, wie einen Malerbetrieb, eine Multimediaagentur oder einen Hausdienst der zwei Kindertagesstätten mit gesundem Essen versorgt.

Mehr Informationen zu diakonia erhalten Sie im Internet unter:
www.diakonia.de
www.kleidsam-muenchen.de
www.br-online.de