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Altkleiderspenden als Wirtschaftsgut

Jährlich sortieren deutsche Haushalte mehr als 1,5 Milliarden Textilien aus. Nur ein kleiner Teil davon wird für soziale Arbeit in Deutschland benötigt. Das Meiste wird daher an Textilsortierbetriebe im In- und Ausland verkauft. Nach Qualität und Artikeln sortiert, verkaufen diese die guten und modischen Stücke als Secondhand-Kleidung weiter. Mehr als die Hälfte der ausrangierten Textilien sind allerdings von minderwertiger Qualität. Sie lassen sich nur noch als Recyclingmaterial nutzen oder müssen sogar als Müll entsorgt werden.

Secondhand: Ein globaler Wirtschaftszweig

Das Verwerten von Gebrauchtkleidung ist ein weltweiter Wirtschaftszweig geworden. Jeder, der Kleidung abgibt oder sammelt, ist Teil dieser globalen Verwertungskette. Sie ist ökologisch sinnvoll und gibt vielen Menschen Arbeit. Aber sie ist auch ein undurchschaubares System. Häufig ist z.B. bei einer Kleidersammlung nicht zu erkennen, wer tatsächlich dahinter steckt und was anschließend mit den Sachen geschieht.

Mit Informationen zu Hintergründen und aktuellen Entwicklungen möchte der Dachverband FairWertung zu mehr Transparenz und Verständnis beitragen.