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Dubiose Kleidersammlungen

Sie nennen sich „Roter Ring Kinderhilfe“ oder „Pater Rodriguez“. Sie drücken auf die Tränendrüse und bitten: „Helfen Sie uns helfen!“ Mit dieser Masche wird gezielt an die Hilfsbereitschaft der Menschen appelliert. Und das nur mit dem Ziel, möglichst viel Kleidung und Schuhe zu sammeln.

Vortäuschen eines karitativen Zwecks

Immer häufiger verbergen sich hinter vermeintlich karitativen Sammlungen gewerbliche Firmen. Mit phantasievollen Namen und karitativ anmutenden Symbolen werden Verbraucherinnen und Verbraucher in die Irre geführt. Von Wohltätigkeit ist hier aber keine Spur. Sämtliche Kleidung wird zu Geld gemacht. Das ist an sich nicht ungewöhnlich. Auch gemeinnützige Organisationen verkaufen gebrauchte Kleidung, um zusätzliche Mittel zu erwirtschaften. Wird aber ein karitativer Zweck nur vorgetäuscht, um an die begehrte Sammelware zu kommen, so ist das schlicht und einfach Betrug.

In Rheinland-Pfalz geht die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) gezielt gegen unseriöse Kleidersammler vor und veröffentlicht dazu Pressemitteilungen. Auf der rechten Seite finden Sie eine Liste mit Organisationen, vor denen die ADD in den letzten Jahren ausdrücklich gewarnt bzw. zu denen sie eine Pressemitteilung veröffentlicht hat. In den meisten Bundesländern bleibt es aber den kommunalen Behörden überlassen, ob sie bei unseriösen Praktiken aktiv werden. Jede und jeder kann hierbei durch Wachsamkeit helfen.

Was Sie tun können

Prüfen Sie genau, welche Sammler vertrauensvoll arbeiten. Bei dubios erscheinenden Kleidersammlungen ist Ihr Engagement gefragt. Holen Sie weitere Informationen über den Sammler ein und verständigen Sie das Ordnungsamt und die örtliche Presse.