Mit Kleidung bewusst umgehen

Jeder, der Kleidung kauft und sie irgendwann wieder abgibt, trägt dazu bei, dass die Kleiderberge in den Industriestaaten weiter wachsen. Dessen sollten wir uns bewusst sein. Und auch, dass jedes dieser Kleidungsstücke Teil eines globalen Marktes ist, den wir aktiv mitgestalten können.

Jeder kann einen Beitrag leisten

Ein erster Schritt wäre der bewusste Einkauf: Wer auf gute Qualität setzt, kann ein Kleidungsstück meist länger tragen. Auch der Kauf von Secondhand-Kleidung schont Ressourcen. Sachen, die man abgeben möchte, sollten gut erhalten und sauber sein. Schuhe sind paarweise zu bündeln. Beides ist in Tüten zu verpacken. Nicht in eine Sammlung gehören nasse, verschmutzte oder beschädigte Kleidung und Wäsche, stark abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel, Skischuhe oder textilfremde Stoffe. Und prüfen Sie genau, ob ein Sammler auch vertrauenswürdig ist, bevor Sie ihm Ihre Sachen geben!

Auch gemeinnützige Sammler haben die Wahl

Nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher, auch Organisationen, die Kleidung sammeln, können den Gebrauchtkleider-Markt aktiv mitgestalten. Denn beim Verkauf der Ware entscheiden sie, wo und mit welchen Arbeits- und Umweltstandards Kleidung später sortiert und vermarktet wird. Fragen Sie daher die Sammelorganisationen in Ihrer Umgebung, wohin sie ihre Textilien verkaufen. Machen Sie deutlich, dass Sie Wert auf eine verantwortliche Verwertung legen und weisen Sie auf FairWertung hin.

Wenn Sie mehr über undurchschaubare Kleidersammlungen erfahren wollen, finden Sie weitere Informationen hier.