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Hintergrundartikel: Kleiderkauf zwischen Lust und Frust
Bewusst Einkaufen
Modetrends kommen und gehen: Kurz, lang, geblümt, schlicht oder unifarben. Immer schneller lösen sich Trends ab. Was gerade noch gefragt war, ist morgen schon wieder out“. So produzieren wir immer größere Berge abgelegter Kleidung. Zwar heißt es: Kleider machen Leute“. Doch muss es immer das Neueste vom Neuesten sein? Dies könnte ein erster Schritt sein, den Verbrauch von Textilien zu reduzieren und damit Ressourcen zu schonen.
Wer billig kauft, kauft doppelt
Schuld am wachsenden Kleiderberg sind aber nicht nur die kurzen Modezyklen. Vielfach heißt es auch Masse statt Klasse“. Immer mehr Billigketten bieten preiswerte Textilien vor allem aus Fernost an. Häufig aus minderwertiger Kunstfaser gefertigt, verlieren die Sachen meist schon nach kurzem Tragen ihre Form und landen dann schnell im Müll oder in der nächsten Kleidersammlung. Bedenklich für Mensch und Umwelt ist bei dieser Massenware auch der Einsatz zahlreicher Chemikalien in der Herstellung. Dies gilt für die Arbeiter/-innen in der Produktion genauso wie für die Konsumenten/-innen.
Weniger ist mehr
Wer beim Kauf von Textilien auf Qualität achtet und gut verarbeitete Naturmaterialien wie Wolle, Baumwolle oder Seide kauft, hat mehr von seinem Geld. Gute Qualität zahlt sich aus: Sie verlängert die Lebensdauer der Textilien, ist gesünder und schont unsere Umwelt. Hochwertige Kleidungsstücke sind zudem auch als Secondhand-Kleidung noch lange tragbar.
Der Secondhand-Laden ist beim Kauf von Textilien eine Alternative! Sie finden dort modische, aber auch ausgefallene Sachen zu attraktiven Preisen und handeln umweltbewusst
