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Kleiderexporte in der Diskussion - FairWertung nimmt Stellung

Der Film „Die Altkleiderlüge“ sowie der vom Filmautor vorab in der ZEIT veröffentlichte Artikel "Das Kilo für 1,20 Dollar" haben die Diskussion über Kleidersammlungen erneut angestoßen. Der Autor kritisiert zu Recht die mangelnde Transparenz bei Kleidersammlungen, da vielfach nicht zu durchschauen ist, wer eine Kleidersammlung durchführt und was mit den gesammelten Textilien geschieht.

Film und Artikel vertreten darüber hinaus die bereits 1993 veröffentlichte These von der Zerstörung der Textilindustrie in Tansania durch Gebrauchtkleidung. Allerdings präsentiert der Autor keinerlei neue Fakten, stattdessen wiederholt er ältere Argumente, die längst durch verschiedene Untersuchungen in Frage gestellt und auch in den afrikanischen Importländern vielfach nicht geteilt werden. Außerdem blendet er die Frage völlig aus, wer eigentlich Secondhand-Kleidung kauft und warum.

Ein ausführliches Positionspapier des Dachverbandes FairWertung finden Sie hier

 

Ein informatives Interview des NDR mit Jutta Sundermann vom globalisierungs- kritischen Netzwerk attac finden Sie hier

 

Weitere Hintergrundinformationen auf unserer Internetseite im Menüpunkt Gebrauchtkleiderexporte.

i 12.11.2011